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Besondere Betreuung

Betreuung am Flughafen

Betreuung am Flughafen

Die meisten von uns angeflogenen Flughäfen sind mit einem Fluginformationssystem ausgestattet. Unser Bodenpersonal erteilt den Passagieren zudem via Lautsprecher Auskunft über Boarding-Informationen und evtl. Unregelmäßigkeiten im Flugplan. Wir empfehlen Passagieren mit Beeinträchtigungen, unser Personal an den verschiedenen Kontaktpunkten auf dem Flughafen auf ihre besonderen Bedürfnisse hinzuweisen.


Die meisten von uns angeflogenen Flughäfen verfügen über Fluggastbrücken und Personenaufzüge, um Passagiere mit Beeinträchtigungen beim Ein- und Aussteigen zu unterstützen. Wir empfehlen Fluggästen mit Beeinträchtigungen, sich im Vorfeld ihrer Reise so frühzeitig wie möglich mit uns in Verbindung zu setzen, um sich mit den barrierefreien Einrichtungen des Zielflughafens vertraut zu machen.


Vergabe von Priority-Sitzplätzen vor dem Abflug

Um die Reise für Passagiere mit Beeinträchtigungen so komfortabel wie möglich zu gestalten, bieten wir ihnen leicht zugängliche Sitzplätze am Gang oder Sitzplätze, die mit beweglichen Armlehnen ausgestattet sind.


Die Sitzpläne der einzelnen Flugzeugtypen können variieren. Rufen Sie für weitere Einzelheiten die „Kabineninformationen“ auf, um die Sitzpläne der verschiedenen Flugzeugtypen anzusehen.

Betreuung während des Fluges

Betreuung während des Fluges

  1. Mit Ausnahme des Flugzeugtyps ERJ sind sämtliche Maschinen mit Rollstühlen ausgestattet, die es beeinträchtigten Personen ermöglichen, zu den Waschräumen zu gelangen. 
  2. Das Kabinenpersonal unterstützt beeinträchtigte Passagiere während des Ein- und Aussteigens und hilft ihnen, zu ihrem Sitzplatz oder zu den Waschräumen zu gelangen. Selbstverständlich unterstützen wir beeinträchtige Fluggäste auch beim Tragen und Verstauen ihres Handgepäcks sowie evtl. Hilfsgeräte.

    Bitte beachten Sie jedoch, dass es den Flugbegleitern nicht gestattet ist, Gästen beim Einnehmen von Mahlzeiten, bei der Benutzung der Waschräume oder der Harn-/Darmentleerung am Sitzplatz sowie bei der Medikamenteneinnahme zu assistieren. Sollte Ihr Gesundheitszustand die oben genannten Maßnahmen erfordern, empfehlen wir Ihnen, mit einer Begleitperson zu fliegen.

Barrierefreie Waschräume

Sämtliche Maschinen unserer Flotte verfügen über barrierefreie Waschräume, die mit einem Alarmknopf, einem Geländer und rutschfesten Böden ausgestattet sind. Einige Maschinentypen bieten besonders großzügige Waschräume (Breite ca. 150 cm) oder verfügen über Vorhänge, die eine erhöhte Diskretion ermöglichen. Rufen Sie für weitere Einzelheiten die „Kabineninformationen“ auf, um die Sitzpläne der verschiedenen Flugzeugtypen anzusehen.

Sondermahlzeiten

China Airlines bietet derzeit 22 optionale Sondermahlzeiten, zum Beispiel mit niedrigem Laktose- und Fettgehalt sowie für Diabetiker geeignete Gerichte. Darüber hinausgehenden Ernährungsbedürfnissen entsprechen wir gerne, sofern die Verfügbarkeit Ihrer Wünsche bei unserer Catering-Gesellschaft an Ihrem Abflugsort gegeben ist.

Rollstuhlreservierung und -beförderung

Wenn Sie am Flughafen oder in der Kabine einen Rollstuhl benötigen, wenden Sie sich bitte mindestens 48 Stunden vor dem Abflug an unsere Buchungs- oder Kundenservice-Mitarbeiter. Unser Personal wird Ihnen einige Fragen stellen, um sicherzustellen, dass wir Ihren Bedürfnissen bestmöglich entsprechen können. (Zum Beispiel: Können Sie sich ohne Unterstützung einer Begleitperson fortbewegen? Wie weit können Sie gehen? Können Sie ohne Hilfe Treppen hinauf-/hinabsteigen?)

  1. Passagiere, die einen Rollstuhl reserviert haben, wenden sich bitte bei ihrer Ankunft am Flughafen an unser Servicepersonal. Der Rollstuhl wird sodann bereitgestellt. Sie können alternativ auch Ihren eigenen Rollstuhl nutzen, um zum Einstiegsgate zu gelangen. 
  2. Passagiere, die einen elektrischen Rollstuhl verwenden, werden gebeten, diesen während des Eincheckens als Gepäck aufzugeben. 
  3. China Airlines stellt für das Einsteigen handelsübliche Rollstühle bereit. Ein gleichwertiger Service steht auch auf den Anschluss- und Zielflughäfen zur Verfügung. Wir bieten Passagieren, die mit ihrem eigenen Rollstuhl reisen, eine kostenlose Beförderung ihres manuellen oder elektrischen Rollstuhls als aufgegebenes Gepäck. Die Verfügbarkeit und der Standard von barrierefreien Einrichtungen auf nationalen und internationalen Flughäfen variieren noch immer. Wenn es aus diesen Gründen nicht möglich sein sollte, Ihren Rollstuhl rechtzeitig vom Vorfeld zum Ankunftsgate zu befördern, werden wir ihn schnellstmöglich an der Gepäckausgabe bereitstellen. Unsere Mitarbeiter erwarten Sie nach der Ankunft mit einem Rollstuhl im Terminal, begleiten Sie zur Gepäckausgabe und assistieren Ihnen bei der Abholung Ihres aufgegebenen Rollstuhls und Gepäcks.

Rollstuhl-Akkumulatoren

Die Akkus Ihres Rollstuhls oder Ihrer Mobilitätshilfe müssen den Anforderungen des UN-Handbuchs über Prüfungen und Kriterien, Teil III, Abschnitt 38.3, entsprechen. Lithium-Ionen-Akku für Rollstuhl:

  • Bei herausnehmbaren Akkus:
  1. Der Akku muss herausgenommen, isoliert, in einem dafür vorgesehenen Behälter platziert und als Handgepäck in die Kabine mitgenommen werden. Die Leistung des Akkus darf 300 Wattstunden nicht überschreiten.
  2. Der Rollstuhl kann als aufgegebenes Gepäck befördert werden. 
  3. Neben dem Rollstuhlakku sind ein zusätzlicher Lithium-Ionen-Akku mit einer Leistung unter 300 Wattstunden oder zwei Lithium-Ionen-Akkus mit einer Einzelleistung unter 160 Wattstunden als Handgepäck zugelassen.
  • Bei nicht herausnehmbaren Akkus:
  1. Der Akku muss isoliert und seine Verbindung zum Rollstuhl getrennt werden. Dann ist der Rollstuhl als Gepäckstück aufzugeben.
  2. Ein zusätzlicher Lithium-Ionen-Akku mit einer Leistung unter 300 Wattstunden oder zwei Lithium-Ionen-Akkus mit einer Einzelleistung unter 160 Wattstunden sind als Handgepäck zugelassen.
  • Wenn tragbare medizinische Geräte einen Lithium-Ionen-Akku enthalten, ist das entsprechende Batterie-Zertifikat mitzuführen. Da die Vorschriften in den einzelnen Ländern abweichen können, bitten wir Sie, sich frühzeitig an Ihr lokales Buchungsbüro zu wenden, um die notwendigen Vorkehrungen zu treffen. Bitte klicken Sie hier, um Informationen zum sicheren Reisen mit Batterien/Akkumulatoren in den USA zu erhalten.

Medizinische Versorgung

  1. Passagiere, die aufgrund einer geistigen Beeinträchtigung nicht in der Lage sind, Sicherheitshinweise vollständig zu verstehen oder zu befolgen
  2. Passagiere, die aufgrund einer körperlichen Beeinträchtigung nicht in der Lage sind, sich während einer Notfallsituation eigenständig in Sicherheit zu bringen 
  3. Passagiere, die aufgrund von ausgeprägten Hör- oder Sehstörungen nicht in der Lage sind, mit unserem Personal zu kommunizieren 
  4. Wenn Sie eine besondere medizinische Versorgung benötigen, z. B. einen Liegeplatz, eine Sauerstofftherapie oder andere elektronische medizinische Geräte, reichen Sie bitte die Ärztliche Unbedenklichkeitsbescheinigung oder das Formular zur Haftungsfreistellung ein und holen Sie im Vorfeld der Reise das Einverständnis Ihres behandelnden Arztes ein.

Serviceleistungen für Passagiere mit Sehbeeinträchtigung

  1. Alle Passagiere müssen vor Abflug mit folgenden Informationen vertraut sein
    • Rauchverbot
    • Einschränkungen zur Verwendung von elektronischen Geräten
    • Anwendungshinweise zu Gurten (einschließlich Schließ- und Öffnungsmechanismus)
    • Lage der Notausgänge
    • Lage der Rettungswesten und Anwendungshinweise
    • Lage der Sauerstoffmasken und Anwendungshinweise
    • Sonstige Notfallausrüstung für einzelne oder mehrere Personen

  2. Das Flugbegleitpersonal übernimmt die Einweisung zu den jeweiligen Themen. Der genaue Umfang richtet sich dabei nach den Bedürfnissen des Passagiers. Themen der Einweisung:
    • Lage der Gurte und Anwendungshinweise
    • Lage der Sauerstoffmasken und Anwendungshinweise
    • Lage der Rettungswesten und Anwendungshinweise
    • Lage der zwei nächstgelegenen Ausgänge, einschließlich Anzahl an Reihen bis zum nächsten Ausgang (hinter und vor dem Passagier)
    • Erklären Sie dem Passagier, wie bei einer Evakuierung vorzugehen ist: Den Anweisungen des zuständigen Flugbegleitpersonals beim Verlassen des Flugzeugs ist Folge zu leisten.
    • Erklären Sie, dass alle Passagiere im Falle einer Evakuierung das Flugzeug umgehend zu verlassen haben. Ist ein Passagier nicht in der Lage, sich während einer Notfallsituation eigenständig in Sicherheit zu bringen, leisten das Flugbegleitpersonal oder geeignete eingewiesene Personen mit Sitzplatz in der Notausgangsreihe Hilfe. Passagiere mit Sehbehinderung: Verwenden Sie bei der Einweisung die Sauerstoffmaske und Rettungsweste aus dem Demokit für die Passagiersicherheitseinweisung. Oft bietet es sich an, den betroffenen Passagier auch einmal zum nächstgelegenen Ausgang zu führen. Geben Sie dem Passagier die Sicherheitshinweise für Passagiere mit Sehbehinderung.

  3. Bei Führung eines Passagiers mit Sehbehinderung:

    Flugbegleiter sind dazu angehalten, Hilfestellungen oder sonstige Tätigkeiten zunächst verbal mit dem sehbehinderten Passagier zu besprechen, bevor sie ausgeführt werden.
    Kommunizieren Sie effektiv mit dem jeweiligen Passagier.
    • Stellen Sie sich mit dem Rücken vor den Passagier und bieten Sie ihm Ihren Arm zur Führung an.
    • Warnen Sie ihn bei Hindernissen auf dem Weg vor.
    • Führen Sie den Passagier zu seinem Platz und legen Sie Ihren Arm auf die Armlehne oder die Rückenlehne, um dem Passagier die selbstständige Platzeinnahme zu erleichtern.
    • Unterstützen Sie den Passagier beim Anlegen des Gurts und erklären Sie ihm die Sitzfunktionen, erläutern Sie die direkte Umgebung aus Sicht des Passagiers sowie die Lage der nächsten Toilette.

    Während des Flugs
    Während des Flugs übernehmen der leitende Flugbegleiter und das Flugbegleitpersonal die erforderliche Versorgung des Passagiers.
    • Helfen Sie dem körperlich beeinträchtigten Passagier, dem begleitenden Erwachsenen bzw. dem medizinischen Begleitpersonal auf dem Weg zum Sitzplatz des Passagiers.
    • Erkundigen Sie sich vor Verteilung der Mahlzeit beim begleitenden Erwachsenen bzw. medizinischen Begleitpersonal (sofern zutreffend), zu welcher Zeit die Speisen serviert werden sollen und ob besondere Anforderungen vorliegen.
    • Helfen Sie bei der Verwendung des Bord-Rollstuhls bzw. anderer Hilfsgeräte, die der Passagier beim Gang zur Toilette benötigt.

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